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Der Jahresbericht über die Aktivitäten des Tambourcorps beginnt wie immer mit dem Karneval. Der erste Auftritt in unserem Jubiläumsjahr war der Einzug mit dem Siegburger Prinzenpaar bei der Husarensitzung in die Rhein-Sieg-Halle. Da Prinz Axel ein inaktives Mitglied von „In Treue Fest“ ist, war es eine besondere Ehre, mit ihm in den Saal einzumarschieren.
Der Karnevalssonntag begann mit dem Einmarsch in den Pfarrsaal in Lohmar. Danach ging es in das Vereinsheim zu einem kleinen Imbiss damit es von dort in den Wolsdorfer Zooch gehen konnte.
Am Rosenmontag stand bei Arno das Telefon nicht still. In einem Betrieb würde man von Krankmeldungen sprechen. Silvia konnte nicht mit, sie hatte starke Kopfschmerzen, Bianca konnte sich nicht mehr bewegen, die letzten Züge waren zu kalt und zu anstrengend, Maurice hat hohes Fieber, deshalb musste Alex mit ihm zu Hause bleiben. Der Rest der Truppe traf sich kurz vor Mittag im Vereinsheim zum Gulaschsuppe essen. Außer Arno der fuhr mit dem Bagagewagen zur Kaserne. Da wir die 96ste von 103 Gruppen waren und wir mit den kleinen Kindern nicht so lange im Kalten stehen wollten und die Kleineren noch ihren Mittagsschlaf machen konnten, reihten sich die Spielleute um 14.15 Uhr hinter dem Bagagewagen vor dem Kasernentor in den Zug ein. Just zu diesem Zeitpunkt öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete bis zum Ende des Zuges. In diesem Jahr ging auch Tino, der Enkel von Helga mit, ich glaube, dem hat es auch bei dem schlechten Wetter Spaß gemacht, beim Rumtata mitzugehen.
Beim Stadtputztag beteiligten sich in diesem Jahr vom Tambourcorps nur Arno und Silja.
Dann kam die Kirmes. Obwohl am Freitag an der Bude Livemusik war, war kaum Betrieb. Ebenso am Samstag und Sonntag. Nur die Bilderwand auf der 55 Jahre „In Treue Fest“ zu sehen war, fand reges Interesse. Hierfür ein besonderes Dankeschön an Jakob, Josef und Heiko.
Auch in diesem Jahr gab es einige runde Geburtstage, bei dem der Verein gratulierte. Ebenso fuhren die Aktiven am 31.05. zur Hochzeit unseres Lyraspielers und stellvertretenden Tambourmajors Michael mit seiner Frau Marina. Dort standen sie Spalier vor der Kirche und wurden anschließend zum Kuchenbuffet geladen.
Jeden einzelnen Auftritt wie z.B. Geburtstagsständchen, Schützenfeste, Martinszüge und so weiter hier aufzuführen wäre abendfüllend. Jedoch möchte ich hier einige noch erwähnen.
Werner und Günter Mohr sowie Stefan Ex unterstützen den Verein wieder beim Umzug auf Pützchens-Markt. Arno vergaß beim Laden der Instrumente den Schläger für die die dicke Trommel. So ging Helga zu ihrer Tante und lieh sich einen Holzkartoffelstampfer, mit dem dann Hendrik die Pauke schlug. Aber kurz bevor der Zug zu Ende war, hielt Hendrik nach einem Schlag nur noch den Stiel in der Hand, der Rest flog im hohen Bogen bis kurz vor die nächste Bierbude. Das Gelächter war groß und Gott sei Dank wurde keiner dabei verletzt.
Wir besuchten auch die Jubiläumsfeste von Lieberhausen, Sechtem und Lannesdorf, die dafür bei unserem Fest auf der Bühne spielten. Zwei unserer Flötistinnen hätten Lannersdorf fast nicht gefunden. Sie mussten von Arno übers Handy dorthin gelotst werden. So kam auch Arnos Spruch „Äwer wie me no Mallorca kütt weest ihr“ zum Einsatz.
Als nächstes geht es zu der Jugendabteilung.
Es begann mit einer Videonacht im Vereinsheim, es wurde in den Märchenwald nach Bad Breisig und in den Tierpark nach Rolandseck gefahren. Ebenso hatte man wieder viel Spaß beim Schlittschuhlaufen und beim Plätzchen backen.
Erwähnens wert ist das Campingwochenende im Westerwald. Am Freitagnachmittag fuhren Maren, Conny und Hendrik mit Julia, Taisha, Silja und Maurice Richtung Campingplatz. Frederic sollte am Samstag zu der Gruppe stoßen. Nach dem die Zelte direkt neben dem Spielplatz aufgebaut waren, wurde der Campingplatz inspiziert. Am Samstag war nach dem Frühstück schwimmen angesagt, was den Kindern und Erwachsenen in dem Badesee sehr viel Spaß machte. Am späten Nachmittag wollte man dann vor Arno´s Wohnwagen grillen. Dazu sollten noch Eltern kommen. Jedoch kurz nach Mittag fing es an zu regnen und es schien nicht, als wenn es wieder besser würde. Arno fuhr nach Dierdorf und kaufte einen Pavillon. Dabei sah er, dass in Selters ein Zirkus gastierte. So beschloss man mit den Kindern in den Zirkus zu fahren. Das Zirkuszelt war leicht undicht. Man musste auch dort noch die Kapuze anbehalten. Das Programm gefiel den Kindern sehr gut. Sie haben sich noch mit einer Würgeschlange fotografieren lassen. Als sie zum Campingplatz zurückkamen, hatte Arno die Würstchen und Steaks schon fast fertig. Es war trotz Regen ein schöner Abend. Am Sonntag fuhr eine gut gelaunte Gruppe wieder nach Siegburg zurück.
Zum Schluss jetzt noch zu unserem Fest. Es sollte in einem kleineren Rahmen gefeiert werden wie sonst.
Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es am Freitagnachmittag los. Es wurde von einer Gruppe das Vereinsheim für Samstag fertig gemacht und die zweite Gruppe traf sich im Servatius-Haus, um dort alles für den Sonntag vor zu bereiten. Es wurden Tische und Stühle aufgestellt, das Bühnenbild aufgebaut, die Musikanlage aufgestellt, in der Küche alles vorbereitet und dekoriert. Es ging alles reibungslos, so dass um 20.00 Uhr alles für den Sonntag vorbereitet war.
Am Samstag ging es gemeinsam in die Kirche. Der Männergesangverein aus Hart verschönerte die Messe durch seinen Gesang. Auch Pater Dominikus gestaltete die Messe sehr schön. Hendrik konnte soviel Feierlichkeit nicht verkraften, er wurde ohnmächtig. Zum Glück erholte er sich schnell wieder. Nach der Messe wurde noch ein Musikstück vor der Kirche gespielt und dann ging es zum Vereinsheim. Dort gab es für die Aktiven, Senatoren und Ehrenmitglieder ein Buffet.
Am Sonntagmorgen fuhr Arno um 8 Uhr die bestellten Brötchen holen. Danach trafen sich alle im Servatiushaus und es wurde Kaffee gekocht, Brötchen geschmiert usw. Um 9.45 Uhr kamen die ersten Gäste. Doch der Festkomers konnte nicht pünktlich beginnen, da die Blaskappelle sich um eine Stunde verspätet hatte. Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden sprach die Vizebürgermeisterin der Stadt Siegburg anstelle des Schirmherren Herrn Bürgermeister Huhn. Ebenso gratulierte der Vorsitzende des Volksmusikerbund Rhein-Sieg. Er ehrte zusammen mit dem Vorsitzenden Arno die Jubilare. Danach hatten die Abordnungen der befreundeten Vereine Gelegenheit zu gratulieren.
Ab 12.30 Uhr begann das gemütliche Beisammensein. Zur Unterhaltung spielten das Jugendtambourcorps Blau-weiß Menden, das Fanfarencorps Lieberhausen, das Tambourcorps Sechtem und zum Schluss das Tambourcorps aus Lannersdorf.
Um 17.00 Uhr wurde wieder aufgeräumt. Das klappte wie am Schnürchen, jeder wusste, was er zu tun hatte. Nach 2 Stunden sah der Saal aus als wären wir nie dagewesen. Von dieser Stelle sei allen, die zu dem Gelingen dieses Festes beigetragen haben, herzlich gedankt, denn ohne fleißige Helfer gelingt kein Fest.
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